Letzte Artikel

verlinkt

« Interview mit Prof. Dr. Alexander Roos – Rektor der Hochschule der Medien, Stuttgart | Main | Interview mit Christoph Weinert – Head of Quality Technical Management, Schneidersöhne Deutschland »

Studie der HdM zur Wirkung von Print: “Die Gutenberg-Galaxis hat viel Potenzial”

By Eva Loeffler | Mai 28, 2008

Die Stärken, aber auch mögliche Defizite von Printmedien in der Marken und Unternehmenskommunikation zeigt eine soeben veröffentlichte Studie der Hochschule Medien (HdM) in Stuttgart und der Print Media Academy der Heidelberger Druckmaschinen AG. Demnach behalten gedruckte Medien im Vergleich zu Web 2.0 und TV eine hohe Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit. Print punktet durch die intensive Nutzung gerade kaufkräftiger Zielgruppen. Druckmedien stehen für anspruchsvolle Informationsaufbereitung sowie für eine entschleunigte und nachhaltige Medienrezeption, die eine hohe Werbewirkung induziert.


Print unaufdringlich. Wie die Projektstudie des Studienganges Werbung und Marktkommunikation der HdM in Kooperation mit der Heidelberg Print Academy deutlich macht, werden gedruckte Botschaften im Vergleich zu elektronischen Medien positiver erinnert. Print erweist sich als das einprägsamere Medium, das Werbebotschaften längerfristig bei den Konsumenten verankert. Die Ergebnisse belegen: Druckmedien sind unaufdringlich. Der Werbekontakt wird nicht als störend empfunden, sondern bewusst zugelassen. Im Mediamix erreicht Print hohe Glaubwürdigkeit und eine zielgruppengenaue Ansprache. Fazit der Autoren: “Die Gutenberg-Galaxis hat viel Potenzial.”

Dreiteilige StudieDie Studie wurde im Wintersemester 2007/2008 vom Studiengang Werbung und Marktkommunikation der Hochschule der Medien mit Diplomanden und Bachelorabsolventen unter Leitung von Professor Dr. Franco Rota und Dozent Axel Schirle durchgeführt. Die gesamte Studie umfasste drei Teilbereiche: zunächst die Auswertung von 80 veröffentlichten einschlägigen Untersuchungen, von denen 20 intensiv ausgewertet wurden. Ein weiterer Teil umfasste einen Vergleichtest von aktuellen Werbeanzeigen, Internet-Bannerwerbung und TV-Werbespots mit Probanden. Der dritte Teilbereich bestand aus einem Expertengespräch mit Vertretern aus der Druckindustrie, der Wissenschaft, der Werbung und der Auftrag gebenden Industrie. Das Ergebnis der Teiluntersuchungen der Studie verdeutlicht in der Synopse die Werbewirkung von Druck- und elektronischen Medien und gibt Hinweise für den erfolgsorientierten Einsatz von Print. 

Ausgehend von Erkenntnissen über die Vermittlung von Informationen und Werbeanzeigen und -botschaften in Printmedien zeigen die Autoren konkret die Stärken von gedruckten Medien auf – unabhängig von Erscheinungsform oder Herausgeber. Darüber hinaus wird deutlich, wie Print im Mediamix mit TV und Internet höchste Werbewirkung erzielen kann. Insgesamt gibt die Studie der Printmedien-Community wichtige Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen an die Hand. Marketingentscheider, Kreative, Print Buyer können dadurch Printprodukte noch gezielter und erfolgreicher einsetzen.

Die Studie in Form einer 65-seitigen Broschüre “Die Stärken von Print in der Marken- und Unternehmenskommunikation” ist zu beziehen über die HdM (Florian Fahrbach, Hochschule der Medien, fahrbach@hdm-stuttgart.de) beziehungsweise über die Print Media Academy, Heidelberg, Telefon: 06221/924929, E-Mail: pma-info@heidelberg.comfahrbach@hdm-stuttgart.de) beziehungsweise über die Print Media Academy, Heidelberg, Telefon: 06221/924929, E-Mail: pma-info@heidelberg.comwww.print-media-academy.com.

 

Weiterfuehrende Links:

Hochschule der Medien

Studiengang Werbung und Marktkommunikation

 

 

 

Share and Enjoy: Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Technorati
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • bodytext
  • Facebook
  • Reddit
  • Google
  • E-mail this story to a friend!
  • Print this article!

Topics: Hochschule der Medien |

Comments